Die Schemmerberger Nieder- und Hochgerichtsbarkeit

Vorlage: Generallandesarchiv Karlsruhe, H-f 665 (Ausschnitt) - Es gelten die Veröffentlichungs- und Vervielfältigungsrechte des Landesarchivs
Die Salemitische Herrschaft Schemmerberg mit den Orten Schemmerberg, Äpfingen und Altheim (Sitz des Pflegamtes ist das Schloß Schemmerberg)

Nachdem Salem 1496 die Güter des bisherigen Schemmerberger Schlossherren Jakob von Sulmetingen gekauft hatte war das Kloster im Grunde Alleinbesitzer des Ortes. Um trotz der weiten Abgelegenheit der Besitzungen mit starker Hand durchgreifen zu können, wurde bei Kaiser Maximillian um die Einrichtung eines Gerichts gebeten, welches dieser 1497 dem Kloster auch gestattete. Es musste aber mit einem redlichen Mann als Richter oder Schultheißen und mit 12 auf den Klosters Gütern ansässigen Männern als Urteiler besetzt werden. Somit war die Niedere Gerichtsbarkeit - zuständig für die causae minores - in Schemmerberg aufgestellt.


 

Um noch mehr Macht ausüben zu können wurde auch schon bald die Hohe Gerichtsbarkeit angestrebt. Diese "Malifizgerichtsbarkeit" (auch Blutbann genannt) wurde im Jahre 1603 gewährt vom Erzherzog Maximilian von Österreich. Somit hat das Salemer Gericht in den Flecken Schemmerberg und Äpfingen auch über die causae maiores (wie Diebstahl, Notzucht und Totschlag) zu urteilen. Es hatte das Recht zur Züchtigung und zur Verhängung von Todesstrafen. 1606 kamen die Orte des Klosters Heggbach hinzu und 1619 auch das Dorf Altheim. Ab dem Jahre 1742 lag auch der Blutbann über die Dörfer des Klosters Gutenzell bei Schemmerberg. Dieser Schritt war wohl sehr wichtig für Salem, immerhin befindet sich dort im Kreuzgang ein Porträt von Abt Konstantin Miller (1725-1745) mit der entsprechenden Urkunde in der Hand. 

 

 

Salem sprach Mitte des 18. Jahrhunderts über folgende Dörfer Recht:

Schemmerberg, Äpfingen, Mietingen, Wennedach, Maselheim, Sulmingen, Hof zum Stein, Baustetten, Harthöfe, Baltringen und Altheim - später auch über Gutenzell, Dissenhausen, Niederzell, Weitenbühl, Bolsberg, Huggenlaubach, sowie Mönchhöfe, Bronnen, Achstetten und Ellmannsweiler.

Vorlage: "Schemmerhofen" von Krezdorn/Schahl
Abt Konstantin mit "Regalia Schemmerbergensia"

Vorlage: Generallandesarchiv Karlsruhe, H-f 665 (Ausschnitt) - Es gelten die Veröffentlichungs- und Vervielfältigungsrechte des Landesarchivs
Jurisdictionsgebiet des Salemer Gerichts zu Schemmerberg - Gelb: Herrschaft Schemmerberg, Blau: Kloster Heggbach, Rot: Kloster Gutenzell

Nachdem Erhalt der Malefizgerichtsbarkeit durften auch die Äusseren Zeichen dafür errichtet werden. Dazu gehörten Pranger und Galgen. Die Pranger befanden sich damals im Ort selbst, beispielsweise vor der Kirche oder in Schemmerberg am Pflegamt. Der Galgen wurde - allein schon wegen der abschreckenden Wirkung - an gut sichtbaren Stellen ausserhalb aufgestellt. In der Herrschaft Schemmerberg wurde der Galgen in Form eines "Hochgerichts" (drei Holzsäulen tragen die Querbalken) auf dem Hügel direkt an der wichtigen Handelsstraße von Ulm nach Biberach zwischen Baltringen und Äpfingen errichtet. Kaum hat man von Ulm her das Salemsche Hoheitsgebiet betreten, erblickte man zu seiner Linken den Galgen.

Erhängte Übeltäter wurden auch gern einige Zeit hängen gelassen, ebenso war am Hochgericht ein Pfahl an dem ein Rad besfestigt war aufgestellt - darauf wurden die Köpfe der enthaupteten gelegt und präsentiert. Die sterblichen Überreste wurden meistens unter dem Hochgericht verscharrt, da die Verurteilten nicht auf den Friedhöfen beerdigt werden durften. Anderen Übeltätern wurde "nur" die Nase oder ein Ohr abgeschnitten ehe sie auf ewig der Herrschaft verwiesen wurden. Diese Körperteile wurden ebenfalls zur Abschreckung an den Galgen geheftet. Es wäre sicherlich höchst interessant in dieser Gegend einmal Ausgrabungen durchzuführen...

Vorlage: Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30-15 T1 Nr. 412 a (Ausschnitt) - Es gelten die Veröffentlichungs- und Vervielfältigungsrechte des Landesarchivs
Das Hochgericht in einer Karte der Herrschaft Schemmerberg

In verschiedenen Plänen und Skizzen ist das Hochgericht dargestellt. Es gibt ausserdem noch einige überlieferte Beschreibung über den Standort. Die Rechte Zeichnung habe ich "entziffern" lassen: Dort ist neben dem Hochgericht auch eine Schieß-Stadt erwähnt und es ist die Entfernung zu dem "Steinenen Brüggle" beschrieben (ca. 3km) welches die Grenze zum Herrschaftsbereich der Stadt Biberach darstellte. Leider ist die Skizze nicht Maßstabsgetreu, da diese sich fast bei Barabein befand (direkt unter der heutigen B30 Brücke).

Vorlage: Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30-15 T 1 Nr. 497 (Ausschnitt) - Es gelten die Veröffentlichungs- und Vervielfältigungsrechte des Landesarchivs
Hochgericht zw. Baltringen und Äpfingen (mit Schieß-Stadt)

"Von dem Hochgericht zu dem Steinenen

Brüggle, welcher District der reichs

Stifft Salmansweyl: pfleeg Schemmerberg

mit dem veritoris, Hoch- und Anderen

Obrigkeite zugehörig ist, seynd es

573: Ruethen: 9: Schuehe, oder

S : 91°1°1(?) Schuehe"

Transliteration: Sütterlinstube Hamburg e.V.


Auf der historischen Flurkarte des Königreichs Württemberg aus den 1820er Jahren ist lediglich noch der Flurname "beim Galgen" zu erkennen. Legt man diese auf eine Aktuelle Karte bzw. Luftbild, ist erkennbar wo der Galgen etwa gestanden haben muss - nämlich auf der Anhöhe zwischen Baltringen und Äpfingen etwa bei der Einmündung der alten in die neue Verbindungsstraße.

www.leo-bw.de
Ausschnitt Flurkarte Königreich Württemberg
www.leo-bw.de
Aufgelegt auf aktuellen Kartenausschnitt
www.leo-bw.de
Aufgelegt auf aktuelle Luftbildaufnahme

Das Ende

Mit der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts und dem Übergang der Herrschaft Schemmerberg in das Haus Thurn und Taxis bzw. das Königreich Württemberg war das Blutgericht überflüssig geworden und somit musste auch die Richtstätte beseitigt werden. Da der Galgen in der Art eines Hochgerichts erstellt wurde - also eine errichtete Rundmauer in der die drei Holzsäulen mit den Querbalken standen - waren im Jahre 1810/11 zum Abbruch der massiven Mauern 11 Männer nötig, was hohe Abbruchkosten verursachte.

Die Bestrafung

Entweder wurde im Schloss Schemmerberg oder im Wirtshaus zu Äpfingen Gericht gehalten. Es gab viele Arten von Strafen um Vergehen zu Ahnden. Die geringste Strafe war eine Ermahnung mit Geldstrafe oder die Verhängung von verschiedenen Dienstleistungen wie z.B. Arbeiten im Schloss oder Schlosshof. Bei schwereren Vergehen wurden Turmstrafen (Gefängnis) verhängt - von ein paar Stunden bis zu Tagen. Es wurden auch "Leibstrafen" wie Stockhiebe verhängt oder die Verurteilten mussten sich öffentlich zur Schau stellen, etwa vor dem Gottesdienst an der Kirchenpforte mit einer Tafel auf dem das Vergehen geschrieben stand.

Besonders hart war die Präsentation der Verbrecher nach der Verurteilung am Pranger durch den Henker oder auch die Ausweisung aus der Herrschaft. Das Hochgericht verhängte auch Zahlreiche Todesurteile von Hängen über Enthauptung bis hin zur Verbrennung.

Solche Hinrichtungen sollten von möglichst vielen Untergebenen besucht werden und hatten so eine Art "Volksfestcharakter". Die Übeltäter wurden mit der Schinderkarre zum Hochgericht gefahren und alle Beteiligten (Richter, Helfer, Scharfrichter) wurden anschließend im Wirtshaus verköstigt.

 

Einige Beispiele von etwas heftigeren Fällen:

Ein Verbrecher wurde 1678 in Schemmerberg zwischen dem inneren und äußeren "Kräutergarten" enthauptet. Sein Kopf wurde nach der Hinrichtung nach Äpfingen zum Galgen gebracht und dort aufgesteckt.

 

1696 wurde ein Roßhirt aus Altheim der Bestialität beschuldigt - er soll sich über längere Zeit auf widernatürliche, sodomistische Art an Stuten und Kühen vergangen haben. Er kam auf den Scheiterhaufen, wurde erdrosselt und anschließend mitsamt den geschändeten Kühen und Stuten verbrannt.

 

Im Mai 1708 fasste man einen Mann dem Einbrüche in die Kirchen von Aufhofen und Schemmerberg anlastet wurden. Nach der "peinlichen Befragung" (Folter) wurde er zum Tod am Galgen verurteilt. Diese wurde am Galgen des Hochgerichts vollstreckt.

 

1711 wurde eine Frau als Hexe bezichtigt und ins Gefängnis gesperrt. Sie wurde mit dem Daumenstock gefoltert und acht mal verhört. Zu guter Letzt sorgte ein Sachverständigengutachten für die Freilassung der Frau.

 

Aus den 1730er Jahren sind einige Todesurteile durch Enthauptung überliefert - die Straftäter wurden jeweils durch den Scharfrichter beim Hochgericht begraben nachdem ihr Kopf beim Galgen aufgesteckt wurde.

 

1735 wurden einige Gauner mit ihren Frauen gefangen genommen. Zwei der Männer wurden zum Tode durch den Strang verurteilt und hingerichtet - die zwei Frauen saßen weiter im Gefängnis von Schemmerberg. Im Mai 1736 sollte die Hinrichtung einer der beiden durch Enthaupten stattfinden. Sie wurde zur Richtstätte geführt und ihre Haare abgeschnitten. Der Henker holte mit seinem Schwert aus - hielt aber plötzlich inne. SIe wurde begnadigt - musste aber diese "Scheinhinrichtung" erdulden und wurde dann für ewig aus dem Salemitischen Terretorium verbannt.

Die andere Frau hatte es auch nicht leicht: Sie musste diese Scheinexekution mit ansehen, ihr wurde das rechte Ohr abgeschnitten und an den Galgen geheftet, sie wurde ausgepeitscht und ebenfalls der Herrschaft verwiesen. 

 

(Die Angaben stammen aus dem Buch "Äpfingen" von K. Hess und "Schemmerhofen" von S. Krezdorn und A. Schahl)

 

Nach "uralten" Bestimmungen sollten vom Hochgericht folgende Verbrechen abgeurteilt werden:

Ketzerei, Zauberei, Teufelssegen, Wahrsagerei, abergläubige Worte und Werke, Gotteslästerung, Kirchen-, Ehe- und Landfriedensbruch, Mord, Totschlag, Notzucht, Blutschande, Brandstiftung, Sodomie, Abtreibung der Leibesfrucht, Kuppelei, Entführung von Jungfrauen und Witwen, Doppelehe, Aufruhr und Verrat, Meineid, wissentliche Beherbergung geächteter Übeltäter, Verursachung eines Auflaufs oder einer Zwietracht, Hetze gegen die Herrschaft, Bedrohungen, Diebstahl, nächtliches Bäumeschütteln, Abweidung gebannter Wiesen, Hehlerei, Totenschändung, Diebstahl an Missetätern, die am Galgen hängen oder auf das Rad geschnallt sind, Raub in Mühlen oder von Bienenstöcken, Versuch mit der Waffe eine Person zu schädigen oder zu töten, Hausfriedensbruch, Tierquälerei, Einschlagen von Fenstern, Schmähungen, Scheltworte, besonders an "befreiten" Orten, wie z.B. in Schmieden, Bädern etc. und gegenüber Amtspersonen, Ehr- und Wehrlosmachen, Mißhandlungen, Urkundenfälschung, ungebührliches Öffnen von Briefen, falsches Zeugnis, Bestechung eines Richters oder Zeugen, Falschmünzerei, Gebrauch falscher Gewichte und Maße, Abstechen von Weihern oder Teichen, heimliches oder nächtliches Fischen mit Reusen oder Angeln bzw. das Hineinwerfen von "Sachen" in die Weiher, um Fische leichter zu fangen, Preistreiberei bei Getreide, Aufbewahrung toter Körper, Freiheitsberaubung von Geisteskranken ("unsinniger" Menschen), Sachbeschädigung, Schänden und Schlagen von Eltern, Mißbrauch von Titeln und Namensänderung zum Schaden eines anderen, Körperverletzung, Messerziehen oder Waffengebrauch, um einen anderen zu verwunden, zu lähmen oder zu erwürgen, Schlägereien, die einen Aufstand, Tumult ode Zulauf hervorrufen, sowie Hurerei.

Alle Übeltaten, die mit einer Leibstrafe gesühnt werden, waren von diesem Gericht abzuurteilen, obwohl solche auch in eine Geldstrafe umgewandelt werden konnten.

Das Niedergericht Schemmerberg verurteilte z. B. fogende Vergehen:

Personen, welche die Sonn- und Feiertage nicht beachteten und an diesen Tagen die hl. Messe und die Predigt nicht besuchten. Übermäßiges Trinken und Völlerei, besonders bei der "Morgensuppe" anläßlich einer Hochzeit, unerlaubtes Spielen und Tanzen. Wegen Wirtshausbesuches erließ es eine Polizeiordnung und Zivilgesetze mit Strafandrohungen. Es strafte unblutige "Handstreich", Haare raufen, das Zucken von Messern, Waffen und Degen, das Tragen verbotener Gewehre, besonderts gefährliche Würfe, Friedbruch mit Worten und Werken, Pfändungen, unrechtmäßige Benutzung von Straßen und Wegen, ungebührenden Viehtrieb, das Besteigen von Bäumen in fremden Gärten, das Übermähen und Überackern, "Weibergezäng", unehrbare Bezichtigungen, Beleidigungen (z.B. mit Schelm, Dieb, Hexe und dergl.), mutwilliges Geschrei, Veruntreuungen, Diebstahl im Haus, Nichtbeachtung der Gemeindeordnung, Beherbergung verdächtiger Personen, eigenmächtige Markensetzung, Verachtung der Geschworenen und Untergänger. Aber auch bei "bürgerlichen" Streitfällen war das Niedergericht zuständig, z.B. wegen Schulden, Gülten, Schäden, Pfändung liegender und fahrender Güter und bei deren Einsetzung und Entsetzung, bei Erbteilungen, Testamentseröffnungen. Es hatte auch für den Vollzug "bürgerlicher" Urteile zu sorgen, Schadenersatzklagen zu beurteilen, Vögte (Vormund) zu berufen und Schenkungen zu bestätigen.

 

Ob ein Fall dem hohen oder niederen Gericht zustand, kam "auf die Natur der That und Qualität der Klage an".

Quellen
Vorlage: Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/15 T 1 Nr. 418 - Es gelten die Veröffentlichungs- und Vervielfältigungsrechte des Landesarchivs

Die Salemer Äbte

Lange Zeit lag die Herrschaft über Schemmerberg und das daraus resultierende spätere Oberamt Schemmerberg bei den Äbten vom Kloster Salem. Diese bestellten für die Leitung der "Aussenstelle Schemmerberger Pfleghof", mit dem Sitz im Schloß, einen sogenannten "Pfleger".

Einige der Schemmerberger Pfleger wurden wiederum vom Kloster-konvent zum Abt von Salem gewählt.

 

Zur legimitation eines Salemer Abtes war eine Bestätigung des Pabstes voraussetzung.

Frowinus

  1138-1165 (Gründung Kloster)

Godefridus

  1166-1168

Erimbertus

  1168-1175

Christianus

  1175-1191

Eberhard von Rohrdorf

  1191-1240

Berthold

  1240-1241

Eberhard II. von Wollmatingen

  1241-1276 (Rücktritt)

Ulrich Gräter

  1276-1282

Ulrich II. von Seelfingen

  1282-1311

Kondrad von Enslingen

  1311-1337 (Rücktritt)

Ulrich II. von Werdenberg-Sargans

  1337-1358

Berthold II. Tutz

  1358-1373 (Rücktritt)

Wilhelm Schrailk

  1373-1395

Jodok Senner

  1395-1417 (Rücktritt)

Petrus Ochsner

  1417-1441

Georg Münch

  1441-1458 (Rücktritt)

Ludwig Oschwalt

  1458-1471 (Rücktritt)

Johannes Stantenat

  1471-1494

Johannes II. Scharpfer (Schürpfer)

  1494-1510

Jodok II. Necker

  1510-1529 (Bauernkriege)

Amandus Scheffer

  1529-1534 (Pfleger zu Sbg.)

Johannes III. Fischer

  1534-1543

Johannes IV. Precht

  1543-1553

Johannes V. Michel

  1553-1558 (Pfleger zu Sbg.)

Georg II. Kaisersberger

  1558-1575

Matthäus Rot

  1575-1583

Vitus Nekher

  1583-1587

Johannes VI. Bücheler

  1587-1588

Christian II. Fürst

  1588-1593 (Rücktritt)

Petrus II. Miller

  1593-1614

Thomas Wunn

  1615-1647

Thomas II. Schwab

  1647-1664

Anselm Muotelsee

  1664-1680 (Pfleger zu Sbg.)

Emanuel Sulger

  1680-1698

Stephan Jung

  1698-1725

Konstantin Miller

  1725-1745 (Neubau Sbg.)

Stephan II. Enroth

  1745-1746 (Pfleger zu Sbg.)

Anselm II. Schwab

  1746-1778

Robert Schlecht

  1778-1802

Kaspar Oexle

  1802-1804 (Säkularisation: Schließung des Klosters) 

Nachgewiesene Pfleger und Amtmänner zu Schemmerberg

Amandus Scheffer

  erw. 1525 (später Abt)

Johann Michel

  erw. 1532, 1539 (später Abt)

Melchior Vellin

  erw. 1576, 1579, 1592

Jakob Rieffer

  erw. 1594

Johann Wiest

  erw. 1596

Veit Hueber

  erw. 1596

Friedrich Schweizer

  erw. 1603

Balthasar Pettenbeck

  erw. 1619

Johann Ernst von Pflummern

  erw. 1626, 1628

Anselm Muotelsee

  erw. 1645, 1656 (später Abt)

Johann Andreas Egenrat

  erw. 1645 & 1656

Berchtold Rubecius

  erw. 1658

Bernhard Bosch

  erw. 1668

Candidus Strähle

  erw. 1711

Eusebius Enslin

  erw. 1715, 1718

Sigmund Joseph Herz

  erw. 1722

Johann Karl Kolb

  erw. 1733

Kasimir Haffner

  erw. 1739

Stephan Enroth

  vor 1745 (später Abt)

Konstantin Schmid

  gest. 1757

Simon Thum

  gest. 1792

Protasius Wagner

  erw. 1796-1800, 1802